Einfach bitter! Das Schreckensszenario ist eingetreten.

Einen Sieg gegen die Ringerriege Brunnen hätte die Equipe der RS Sense an diesem Samstag gebraucht, oder eine nur knappe Niederlage. Doch leider wurde das befürchtete Szenario Wirklichkeit. Von Platz 1 abgerutscht auf Rang 3 an einem Abend. Von zehn Einzelkämpfen konnten wir 6 für uns entscheiden - so auch ich meinen gleich zu Beginn. Doch leider wurden uns einige hohe Niederlagen zum Verhängnis. 

Mal gewinnt man, mal verliert man. So ist der Sport. Doch manchmal ist verlieren besonders bitter. Nach einer hervorragenden Saison standen wir zu Matchbeginn um 20.00 Uhr noch verdient auf dem ersten Tabellenrang. In meiner gewohnten Rolle als Auftaktkämpfer im untersten Gewicht, trat ich gleich zu Beginn gegen meinen Gegner Sajem Mahdi Jamshidi auf die Matte. In einem harten Kampf über die volle Distanz im griechisch-römischen Stil konnte ich mich mit einem 16:4 Punktesieg durchsetzen und so 3:1 Mannschaftspunkte für die RS Sense beitragen. Erleichtert darüber, dass ich meine Leistung bereits erbracht hatte, war für mich das Zuschauen bei den restlichen Kämpfen jedoch nicht minder aufregend. 

 

Weitere fünf meiner Mitstreiter konnten ihre Kämpfe für sich entscheiden. Nur vier mussten sich geschlagen geben. Da unsere Siege jedoch stets knapp waren und somit nur wenig Vorsprung auf dem Mannschaftstableau daraus hervorging, reichte es am Ende nicht. 

 

Somit findet sich die RS Sense Punktgleich mit dem Sieger RR Brunnen und den zweitplatzierten RC Oberriet-Grabs (alle 8 Punkte) aufgrund der schlechteren Wertung im direkten Vergleich, auf dem dritten Rang wieder. Die Medaillen in der Saison 2019 sind damit ausser Reichweite geraten. 

 

In 14 Tagen, am 2. November, geht es damit nun in den Playouts weiter gegen die Ringerriege Tuggen. 

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