Ungewohnte Stilart - ungewohntes Ergebnis: Meine erste Saisonniederlage in Oberriet

Es war mir und auch dem ganzen Team schon bei der Anreise nach Oberriet klar, dass es eine ganz schwere Aufgabe werden würde, den Sieg aus der Hinrunde gegen den starken RC Oberriet-Grabs zu wiederholen. Eine schwere, aber keine unmögliche Aufgabe. Das Selbstvertrauen bei mir und meinen Teamkollegen war nach der makellosen Hinrunde mit drei Siegen aus drei Matches gross. 

Mit dem Rückrundenauftakt geht auch der Wechsel der Stilarten einher. Die Gewichtsklassen, die in der Hinrunde im Freistil ausgetragen wurden, werden nun im griechisch-römischen Stil gekämpft und umgekehrt. Nachdem ich mich bisher also immer in meiner Komfortzone bewegen konnte, stand nun die Revange gegen meinen Kaderkollegen Janis Steiger an. In der Hinrunde konnte ich gegen den Greco-Spezialisten noch brillieren. Nun trafen wir jedoch in seiner Paradedisziplin wieder aufeinander. 

 

Auch wenn ich mir viel vorgenommen hatte, konnte ich dem Kampf leider nicht meinen Stempel aufdrücken. Meine 14:4 Niederlage spricht Bände. Am Ende war ich froh, dass ich den Kampf über die volle Dauer bestreiten konnte und nicht durch technische Unterlegenheit noch mehr Mannschaftspunkte abgegeben habe. 

 

Leider setzte sich an diesem Abend zumindest eine Serie fort. Mein persönliches Resultat war bisher auch immer am Ende das Mannschaftsresultat. So auch an diesem Samstag vor ca. 300 Zuschauern in Oberriet. In einem hitzigen Duell, mit Punktegewinnen auf beiden Seiten, musste sich die RS Sense am Ende leider geschlagen geben. Damit ist das Duell im den Spitzenplatz in der Tabelle wieder völlig offen. Die RS Sense hat ebenso wie der RC Oberriet-Grabs sechs Punkte auf dem Konto. Somit werden die nächsten Duelle gegen Thalheim und Brunnen entscheidend. 

 

Ich freue mich auf die kommenden Herausforderungen!

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