Ein Erlebnis, eine Chance - doch leider kein Happy End in Baku

Noch euphorisiert von der Eröffnungsfeier konnte ich bereits am Sonntag in das Wettkampfgeschehen eingreifen. Auch wenn ich meinen ersten Kampf im 1/16-Final gegen einen Türkischen Ringer zwischenzeitlich vorne lag, musste ich am Ende eine Niederlage hinnehmen. Aus der grosse Traum von einer Top-Platzierung in Baku. 

Noch zur Halbzeit lag ich mit 5:4 in Führung. Doch in der zweiten Kampfhälfte erwischte mich mein Gegner in einer unglücklichen Situation und konnte mich so deutlich durch technische Überlegenheit mit 16:5 schlagen. Mir blieb die Hoffnung auf die Repechage. Doch leider verlor mein Kontrahent vom Balkan direkt sein nächstes Duell gegen den starken Russen ebenfalls deutlich mit 12:2. Somit war die sportliche Mission EYOF in Baku für mich bereits beendet. 

Ich hatte mir mehr erhofft und hätte gerne noch den ein oder anderen Kampf mehr gemacht. Gleichzeitig bin ich unendlich dankbar für dieses Erlebnis und die Erfahrung auf dieser grossen olympischen Sportbühne. Diese Erfahrung nehme ich mit und werde sie bei nächster Gelegenheit versuchen in Resultate umzusetzen. 

 

Da die gesamte Delegation von Swiss Olympic zusammen zurück in die Schweiz reisen wird, kann ich die Woche nun noch nutzen die Athleten anderer Disziplinen zu Unterstützen und dabei noch mehr von dieser olympischen Sportluft einzusaugen, die mir so viel bedeutet. 

 

Zum Abschluss noch HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH an meine Teamkollegen Thomas Fischer und Mansur Mavlaev, die in ihren Kategorien knapp an der Bronzemedaille vorbeigeschrammt sind und jeweils den sensationellen 5. Rang belegt haben. Bravo!

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