Oben auf beim Heimturnier in Schmitten

Auf die 23. Auflage des internationalen Sense-Turniers meines Heimatvereins, habe ich mich in meinem Jahresplan besonders gefreut. Natürlich habe ich mir im Vorfeld vorgenommen mein Bestes zu geben und ein möglichst gutes Ergebnis zu erzielen. Am Ende wurde es tatsächlich die Goldmedaille. Ein Erfolg über den ich mich besonders freue - ebenso wie über die Erfolge meiner Teamkameraden.

In der Alterskategorie Kadetten und im Gewicht bis 58kg traf ich auf insgesamt fünf Kontrahenten. Bereits von Beginn weg fand ich gut in den Rhythmus und konnte mit meinem ersten Sieg gegen Jonas Kälin von der RR Einsiedeln den Grundstein für den späteren Erfolg legen. Auch wenn es der einzige Kampf sein würde, den ich über die gesamte Distanz bestreiten musste und zuletzt durch einen 12:4 Punktesieg für mich entscheiden konnte. Bereits in meinem zweiten Duell durfte ich gegen einen aus Österreich angereisten Ringer antreten. Laurin Weiher vom AC Hörbranz konnte ich jedoch schnell kontrollieren und den Kampf mit 10:0 durch technische Überlegenheit vorzeitig für mich entscheiden. Gegen seinen Teamkollegen Janik Marek gelang mir sogar ein Schultersieg.

 

Auch wenn ich zu diesem Zeitpunkt schon ein gutes Gefühl hatte und durchaus auf "Goldkurs" lag, zog ich ganz bewusst die Lehren aus der Vergangenheit und blieb voll konzentriert. So gelang mir gegen Alexander Kammermann von der RR Hergiswil ein Sieg durch technische Überlegenheit (erneut ohne Punktverlust) und im letzten Duell gegen Gyaron Georgi von C.S. L'Equipe ein weiterer Schultersieg. Damit war es geschafft und ich konnte mich auf die Siegerehrung freuen.

 

Besonders gefreut habe ich mich darüber, wieder einmal im Kreise meiner Vereinskollegen und Vereinstrainer ringen zu können. Auch sie waren erfolgreich: Mein Bruder Melvin konnte ebenso wie Noah Schwaller Gold erkämpfen. Dessen Bruder Jonas Schwaller erreichte respektabel Silber. Der Medaillensatz wurde gleich mehrfach komplettiert. Svenja Jungo, Lukas Lötscher und Miriam Lötscher konnten Bronze mit nach Hause nehmen. Lars Berger landete nur knapp neben dem Post auf dem vierten Rang.

 

Die Gesamtbilanz meines Vereins stimmt mich damit ebenso zufrieden wie meine persönliche Bilanz und ich freue mich schon jetzt auf die nächsten sportlichen Herausforderungen.

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